Vor fünf Jahren unternahm der ehemalige Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati einen Selbstmordversuch. Der 41-Jährige ist inzwischen vom Stadion auf die Bühne gewechselt und hält Vorträge über seinen langjährigen Leidensweg. Es war der 19. November 2011. Der 1. FC Köln empfing den Tabellennachbarn aus Mainz. Der DFB setzte das Schiedsrichtergespann Rafati, Ittrich, Henschel und Willenborg für die Bundesligapartie an. Rund eine halbe Stunde vor Spielbeginn betrat der Stadionsprecher den Rasen und wendete sich mit leicht kratzender Stimme an die Fans im Rheinenergiestadion: „Der Schiedsrichter ist nicht erschienen. Das Spiel kann nicht stattfinden“, tönte es aus den Stadionlautsprechern. Es folgte ein minutenlanges Pfeifkonzert. Die Fans waren verärgert. Es sei schließlich noch […]

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