Keine Serie hat so viele Diskussionen verursacht wie „Tote Mädchen lügen nicht“. Doch warum ist die Serie so umstritten. Warum von manchen Leuten gehasst und von anderen heiß geliebt? Und warum ist sie sogar in manchen Ländern verboten?

SPOILER WARNUNG!!!

Jeder hat doch bestimmt schon einmal etwas von der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“(in engl. „13 Reasons Why“) gehört oder vielleicht das gleichnamige Buch als Lektüre in der Schule gelesen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, erzähle ich dir kurz worum es geht.

 Die Hit-Serie von Netflix erzählt die Geschichte von der 17-jährigen Hannah Baker, die sich das Leben nimmt. Hannah nimmt vor ihrem Tod 7 Kassetten mit insgesamt 13 Geschichten auf und schickt sie an die Personen, die an ihrem Suizid schuld sein sollen. Im Buch als auch in der Serie, folgen wir unserem Protagonisten Clay Jensen, einen ehemaligen Mitschüler von Hannah. Als Clay eines Tages ein braunes Päckchen ohne Absender vor seiner Haustür findet, erfährt er weshalb Hannah die Entscheidung ihr Leben zu beenden, getroffen hat. Zudem welche Rolle er dabei gespielt hat, wie auch die anderen 12 Personen auf den Kassetten. Während im Buch Clay nur eine Nacht braucht um alle Kassetten durchzuhören, sieht das in der Serie anders aus. Dadurch das der Zeitraum ausgeweitet wurde konnten die Charakter mehr Tiefe und Hintergrund bekommen. Wir sehen wie Hannahs Suizid sich auf die Personen aus ihrem Umfeld und ihre Eltern auswirkt, und der Zuschauer bekommt die Ereignisse nicht nur aus Hannahs Sicht geschildert ,sondern auch von den der anderen Charakteren.